AH-Tour 2017

Alte Herren Tour 2017 nach Amsterdam

Der harte Kern der AH-Tourfahrer hatte sich wieder zusammen gefunden, um am 13. Oktober 2017 vom Bonner Hauptbahnhof in Richtung Amsterdam aufzubrechen.

Bevor es allerdings losging, musste am Sportplatz die Flüssignahrung in unzählige Kühltaschen verstaut werden. Auf speziellen Wunsch einiger Spieler wurden diesmal sogar fünf Sixpacks Alkoholfreies Bier besorgt. Zum Ärger der meisten Teilnehmer mussten dafür allerdings einige kleine Kölsch- bzw. Pils-Fläschchen am Sportplatz zurück bleiben (mir kommen jetzt noch die Tränen). Vollgepackt und voller Vorfreude stiegen wir in den Zug Richtung Düsseldorf. Es stellte sich schnell heraus, dass wir für das erste Tour-Bierchen nicht zwingend einen Sitzplatz benötigten. Es dauerte auch nicht lange, bis der Tour-DJ zum ersten Mal „Warum hat Sie nicht nein gesagt “ anspielte. Doch im Gegensatz zum letzten Jahr, sollte dies nicht erneut der „Tour-Hit“ werden.

Nach einer feuchtfröhlichen Fahrt erreichten wir am Nachmittag den Bahnhof „Amsterdam Centraal“. Von dort ging es mit dem Taxi-Bus zu unserer Unterkunft. Hierbei handelte es sich nicht um ein Hotel oder eine Ferienwohnung, sondern wir hatten ein schönes und großes Hausboot für die ganze Mannschaft angeheuert. Nach der freundlichen Begrüßung durch unseren Gastgeber Paul, fuhr der Versorgungstrupp rund um die Köche Markja und Trimborn, sowie dem „Schatzmeister“ Kröger zum Einkaufen. Der Rest bezog die Kajüten und trank erst mal ein, zwei Bierchen.

Abends ging es dann zur Abfahrtstelle unserer Bootstour durch die Amsterdamer Grachten. Die Reiseleiterin Heidi gab sich redlich Mühe, aber so ganz konzentriert verfolgten wir leider nicht mehr ihren Ausführungen und Erläuterungen (Die Bedeutung und die Geschichte vom Amsterdamer Triple X musste ich zu Hause erst noch mal im Internet nachlesen). Nach 1 ½ Stunden Fahrtzeit legten wir wieder an und schlenderten noch ein bisschen zu Fuß durch die Amsterdamer Altstadt und sahen uns die schön geschmückten Schaufenster an. Auf dem Hausboot ließen wir dann den Abend in geselliger Runde ausklingen. Die Wahl eines Hausbootes als Quartier hat das besondere Flair von Amsterdam noch zusätzlich hervorgehoben.

Am nächsten Morgen machten wir uns, nach einem gemeinsamen Frühstück, zum nächsten spannenden Event. Diesmal erkundeten wir Amsterdam auf einem modernen Segway. Ein unheimlicher Fahrspaß für Jung und Alt!

Abends ging es dann in das Brauhaus „Bierfabriek Amsterdam“. Ein etwas sonderbares Brauhaus mit einem besonderen Flair. Hier wird ein eigenes Bier gebraut, welches wir an zwei Stehtischen mit eigenen Bierhähnen selber zapften. Außerdem gab es unzählige Erdnüsse, dessen Schalen einfach auf den Boden geworfen wurden. Nachdem die Zähleruhren an den Zapfhähnen ordentlich in Umlauf gebracht wurden, machten wir uns erneut auf den Weg ins Amsterdamer Nachtleben.

Am nächsten Morgen machten wir uns dann etwas übermüdet, aber glücklich und zufrieden auf den Heimweg nach Bonn. Es war eine tolle Tour und alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf die Tour 2018. Vielleicht ja sogar mit einem noch größeren Teilnehmerkreis!

P.S.: Von den fünf Sixpacks Alkoholfreies Bier haben wir vier wieder mit zurück nach Bonn genommen.

Udo Weber
AH Event-Manager

Dank und Anmerkung des Abteilungsleiters „Alte Herren“

Ich darf mich recht herzlich im Namen der „Alten Herren“ und aller Tour-Teilnehmer bei unserem Event-Manager – Udo Weber – bedanken. Seit 3 Jahren organisiert Udo die AH-Touren – Center Park im Sauerland, Hamburg und in diesem Jahr Amsterdam. Die gewählte Mischung zwischen Geselligkeit, sportlichen Aktivitäten und touristischer Weiterbildung haben die Veranstaltung wieder zu einer festen Größe im Abteilungsleben werden lassen. Nach dem mehrjährigen Aussetzen der Tour darf ich feststellen, dass das Angebot wieder gerne angenommen wird, die jedes Jahr steigende Teilnehmerzahl ist dafür ein eindeutiges Indiz.

Es wäre schön, wenn auch bei unseren inaktiven, älteren Mitgliedern das Interesse an den Touren der „Alten Herren“ wieder geweckt wäre und der ein oder andere sich zur Teilnahme entscheiden könnte.

Michael Kolb